CHRISTIAN MARZY
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Travel

Christian Marzy Log China
Modern und sauber
2009.02.26
Wir reisen in dem besten Bus, den wir in Asien bis jetzt gesehen haben. Transnasional bringt uns in bequemen Sitzen innerhalb von 10 Stunden an die Grenze von Singapur. Innerhalb von 5 Minuten werden wir durch das moderne und saubere Grenzgebäude geschleust, das es eher an einen Flughafen erinnert.

Singapur ist super! Alles ist bunt, modern und vor allem sauber. Wie in Malaysia wird Drogenhandel mit dem Tod bestraft. Unübersehbar steht es in rot auf den Einreiseformularen. Auch Bier muss man immer erst in der letzten Ecke eines FoodCourts suchen. Singapur ist eigentlich ein Insel die früher mal zu Malaysia gehörte aber dann 'rausgeschmissen' wurde.  Nach Shanghai gehört Singapur für mich auf jeden Fall zu den beeindruckendsten Städten Asiens.

Leider ist alles teuer. Wir bekommen für sieben Euro ein Bett im Dorm und das war wirklich noch ein Schnäppchen. Restaurant können wir uns hier nicht mehr leisten und so esse ich in einem Hawker Center Honey Chicken with Sesame und trinke ein grosses Tiger Beer für relativ günstige acht Euro. Das ist in Asien normalerweise unser Budget für den ganzen Tag samt Übernachtung.

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Die futuristischen Esplanades
2009.02.27
Die Asiaten sind ja bekanntlich nicht gerade die Vorzeigebeispiele in gutem Benehmen. Deswegen hängen in Singapur überall Verbotsschilder mit den entsprechenden Bestrafungen. So oft hat ein widerlicher Asiate richtig schön laut die Rotze hochgezogen und dann gefolgt von einem 'flatsch' auf den Boden gespuckt. In Singapur zum Glück verboten. Während ich in Kambodscha noch Raubkopien von PSP Spielen in einer Mall kaufen konnte, hängt hier schon im Hostel die Warnung dass man der Polizei übergeben wird, wenn man MP3s runterlädt. Grosse Hochhauswandplakate mit einer blutverschmierten Frau 'bloody mary' erklären einem wie lange man ins Gefängnis kommt, wenn man betrunken Auto fährt. Rauchen ist an öffentlichen Plätzen sowieso verboten, Drogenhandel wird mit dem Tod bestraft und Tauben füttern soll man auch nicht
.

Aber dafür gibt es jede Menge gute Seiten. Breadtalk zum Beispiel, gibt es gleich mehrmals an den wichtigsten Knotenpunkten. Also stopfen wir gleich ein zweites Frühstück in uns hinein. Ein Grossteil der gigantischen Häuser wirken eher ausserirdisch. Viele schöne Glasfassaden schwingen sich in ungewohnten Formen in die Höhe.

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Wäsche wird aussen getrocknet
In der Metro - angeblich eine der modernsten der Welt - kaufen wir eine kreditkartengrosse Prepaidkarte welche ohne Berührung die Schranke zum Gleis öffnet. Wir warten keine fünf Minuten und schon öffnen sich die Schleusentüren zum Zug. Beim Aussteigen geht man wieder durch eine Schranke und ohne die Prepaidkarte aus dem Geldbeutel zu holen, wird automatisch der entsprechende Preis abgezogen.

Als wir aus dem Untergrund hervorkommen, finden wir uns in einem Wohngebiet wieder. Aus den Fenstern der etlichen Wolkenkratzern hängen Wäschestangen und bringen ein bisschen Abwechslung in die sich sonst wiederholenden Fassaden. Dennoch wirkt alles sauber und schön. Von einem Hochhausghetto kann man sicher nicht sprechen.

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Nemo und Dorey
Wir finden, dank der freundlichen Unterstützung der Locals, in einem unscheinbaren Hochhaus im 13. Stock auch endlich das Olympus Customer Service Center, in welchem Jenny ihre wasserdichte Kamera reparieren lassen will, die komischerweise unter Wasser kaputt gegangen ist. Immerhin ist man freundlich und wir können die Kamera in einer Woche abholen. Das eigentliche Highlight in dem kleinen Büro ist aber ein Aquarium, in welchen Nemo und Dorey schwimmen! Wir hatten so lange nach den beiden gesucht und umkreisen fröhlich das Aquarium.

Ein doppelstöckiger Bus mit automatischem Sitzplatzzähler (die elektronischen Prepaidkarten machen's möglich) bringt uns mit super Aussicht zur Orchard Road. Einer langen Einkaufsmeile in welcher sich unzählige Malls aneinanderreihen. Natürlich ist McDonalds nicht weit und da gerade zur Lunchzeit alles nur die Hälfte kostet kann ich einem BigMac nicht widerstehen.

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Eine der etlichen Malls
Nachdem wir im Hereen und im Lucky Plaza nichts gefunden hatten, finden wir im Far East Plaza - der dritten der günstigeren Malls - neue FlipFlops für Jenny und direkt beim Bezahlen reisst der Verschluss von ihrer Tasche. Sowas ähnliches ist mir schon in Bangkok passiert. Kaum hat man eine notwendige Sache ersetzt geht schon das nächste Billigprodukt kaputt. Die restlichen Malls sind einfach nur teuer, teuer, teuer.

Draussen läuft auf einer Hauswand Findet Nemo und wir schauen ein bisschen zu während wir ein leckeres Eis essen. Ein Bus bringt uns zu den Esplanades, einem Theaterkomplex am Wasser dessen Architektur einen stacheligen grauen Stahligel erinnert. Direkt gegenüber am andere Flussufer steht die meterhohe Merlion Statue. Ein wasserspuckendes Wesen mit dem Rumpf einer Meerjungfrau und dem Kopf eines Löwen. Die Sonne geht unter und die Skyline spiegelt sich in den flachen Brunnen der teuren Häuser.

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Konzert am See
Im Lau pa sat festival market hawker center essen wir 'Wundervollen' mixed vegetary rice und bestellen einen Pitcher Tiger Beer für stolze acht Euro. Die Liveband die dann anfängt in Karaokequalität Liebesschnulzen zu singen um den Geschäftsleuten zu helfen ihre Sekretärinnen flachzulegen, treibt uns schnell wieder raus. An der am Wasser gelegenen Bühne der Esplanades spielt eine andere Liveband auf ihren Gitarren, während im Hintergrund das Riesenrad in bunten Farbenspielen seine Runden dreht. Die Kabinen sind so angebracht, dass sie immer ausserhalb des Rades schweben und die Aussicht nicht von Stangen verdeckt wird.

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Clarke Quay
2009.02.28
Wir besuchen ein paar Malls auf der Suche nach richtigen Schuhen, da wir heute abend ins Zouk wollen - einem berühmten Club, dessen Werbung wir schon in Thailand wahrgenommen haben. Dennoch werden wir nicht fündig und Jenny muss nach unserem Mittagsschlaf in FlipFlops durch die Nacht ziehen.

Einer der vielen Busse die im Sekundentakt an der Station halten bringt uns zum Clarke Quay. Viele teure Bars und bunte Restaurants reihen sich hier am Flussufer entlang. Die ultramoderne Archtitektur sieht aus wie von einem fremden Planeten. Viele Stative mit Kameras halten die Abendstimmung fest während wir feststellen das wir uns kaum was leisten können. In ein nahegelegenes Stück Wiese haben ein paar Jugendliche blinkende Lichter gesteckt und es somit in einen Flugplatz verwandelt. Mit ihren Fernsteuerungen lassen sie bunt leuchtende flache Flugobjekte aufsteigen und Kunststücke fliegen.

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Touris am Wahrzeichen
Wie jeden Tag regnet es in Strömen. Singapur hat sich daran gewöhnt und so sind oft Dächer über Strassen oder Gehwege gespannt. Wir hüpfen in ein Taxi und lassen uns am Zouk absetzen. Der Andrang an den drei nebeneinanderliegenden Clubs ist gross. Für 35 Dollar können wir ein Ticket für alle drei bekommen aber wir entscheiden uns aufgrund des Happy Hour Preises fürs 15 dollar teure Zouk.

Trotz FlipFlops und kurzer Hose machen die Türsteher kein Problem 'no worries, mate :) ' und wir bekommen einen UV Stempel. Zwei freigetränke sind im Preis mit drin aber da Vodka und Bull ja zwei verschiedene Sachen sind haben wir nach dem ersten Drink keine mehr. Das geschwungene Design des Clubs sieht aus wie fliessende Milch und wirkt teuer. Teuer sind auch die Getränke. 5 Euro für ein 330ml Bier. Aber bis Mitternacht gibts wenigstens two for one.Wir trinken und tanzen zu den immer besser werdenden Housebeats bis ich feststelle dass der Knopf meiner Hosentasche offen und mein Geldbeutel weg ist. Der Dieb muss sehr geschickt gewesen sein da selbst ich manchmal den Knopf nicht aufbekomme und ich auch nicht betrunken war. Immerhin sind die Securities hilfsbereit und lassen mich im Internet die Telefonnummer rausfinden und dann nach Deutschland telefonieren um meine Kreditkarte sperren zu lassen. Nachdem alles notwendige erledigt ist leihe ich mir von Jenny Geld und betrinke mich mit Bier aus dem Supermarkt. Low Crime doesnt mean no Crime.

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Wir knacken das Schloss
2009.03.01
In meinem gestohlenen Geldbeutel war ein Schlüssel für Jennys Schloss das den Rucksacktresor verschliesst. Nach ein wenig Schlaf organisiert sie ohne Probleme einen Seitenschneider an der Rezeption und wir schneiden durch das Schloss wie durch Butter.

Wir haben einen ehemaligen Polizisten aus Singapur mit im Zimmer und er erzählt mir einige interessante Dinge über die Trickdiebe. Ein grosser Teil kommt jeden Tag mit der Fähre aus Indonesien und arbeitet dann in zweier Teams. Ihre Opfer finden sie meistens in FoodCourts oder in Bars wenn die Leute damit beschäftigt sind sich etwas zu Essen auszusuchen. In diesem besonders unachtsamen Moment klaut der Dieb den gewünschten Gegenstand und gibt ihn hinter seinem Rücken an seinen Kollegen der gerade vorbeiläuft. Selbst wenn das Opfer etwas merkt hat es keine Beweise um den Dieb zu beschuldigen. Die beiden Diebe gehen zum nächsten Ort in der Stadt und fahren Abends heim um die Sachen günstig zu verkaufen.

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Zirkus in der Ubahn
Aber Diebe finden sich ebenso unter den Mitarbeitern des Flughafens an den Gepäckbändern, unter den Reinigungskräften die um ihre Opfer herum sauber machen und unter den teuer angezogenen Gästen in 5-Sterne Hotels die von Stadt zu Stadt fliegen.

Nachmittags regnet es wieder sehr stark und deswegen gehen wir in das Einkaufszentrum gegenüber wo die Strassen Glasdächer haben. Dort gibt es etliche Restaurants und Fast Food Stände und natürlich Shops auf 5 Etagen über den ganzen Block verteilt. Nach einem Besuch im Supermarkt verbringen wir den Rest des Abends im Hostel.

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Giant Swing
2009.03.02
In unserem Hostelzimmer sind zwei Vietnamesen, die nur hier sind um sich im Krankenhaus behandeln zu lassen. Auch der Ex-Polizist wartet hier auf die Ergebnisse von seinem Arzt. Und nun trifft es uns. Die Metro bringt uns in Laufweite zum Krankenhaus und in dem grossen Komplex finden wir nach einem McDonalds auch endlich den Rezeptionsschalter. Man kümmert sich gut um uns und nach einer Stunde berät uns ein freundlicher Arzt in gutem Englisch. Die Kosten werden von der Auslandsversicherung übernommen. Ein kostenloser Shuttlebus des Krankenhauses bringt uns (fast) zurück zum Hostel. So sollte es sein.

Wir schauen an der Raffles Terrace über die Clarke Quay und als die Sonne untergegangen ist, steigen wir in die GMax Giant Swing. Für 40 Dollar (20 Euro) pro Person wird die Stahlkapsel an einem Seil auf 60 Meter Höhe gezogen. Wir hängen mit dem Gesicht Richtung Boden und mein Herz schlägt spürbar gegen den Gurt. Unten schaltet eine Ampel auf Grün - das Zeichen dass ich den Sturz mit einem Hebel auslösen kann. Ich schaue Jenny noch einmal an und uns steht beiden die Angst ins Gesicht geschrieben. In unseren Stoffgurten hängend gibt es keine Stange oder einen Griff an dem man sich festhalten könnte. Wir hängen einfach in der Luft.

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Die Bahn nach Sentosa
2009.03.03
Nach dem Frühstück im Einkaufszentrum Bugis Junction hüpfen wir in den Bus nach Harbour Front. Am Vivo City - einer weiteren ausgezeichneten Mall - kann man sich entscheiden ob man mit der teuren Seilbahn auf die Insel Sentosa fliegen oder mit der Schwebebahn ins Zentrum der Insel gebracht werden will. Da die Brücke schlauerweise für Fussgänger gesperrt ist müssen wir drei Dollar in die Schwebebahn investieren. Also geht die aufregende Fahrt aus der Mall, übers Wasser richtung Sentosa.

Riesige Baustellen erstrecken sich unter der Schwebebahn und man kann sich jetzt schon vorstellen wie man hier in ein paar Jahren haarscharf zwischen schön gestalteten Resortwänden vorbeischweben wird. Doch nach ein paar Minuten verschwinden Krähne, Stahl und Bauarbeiter und machen den Weg frei in ein wunderschönes, künstlich angelegtes Urlaubsparadies. Wir fahren vorbei an der grössten -sogar begehbaren - Merlion Statue die wir bis jetzt gesehen haben und werden dann am Strand zwischen zutraulichen Pfauen abgesetzt.

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Sentosa Beach
Unglücklicherweise ist es gerade heute ziemlich verregnet. Die Strände geben den Blick auf hässliche Frachter und Hafenkräne frei während vereinzelt an kleinen Baustellen immer weiter verbessert wird. 2010 soll hier ein Kasino und die Universal Studios entstehen. Wir essen einen Billig-Knorpel-Burger und schauen einem dreisten Affen zu wie er Essen von einer Omi und nem Opi klaut welche sehr verärgert sind =) Am Strand spielen viele Asiaten Volleyball und ignorieren das schlechte Wetter einfach.

Mit dem kostenlosen Insel-Bus fahren wir zum 4D Kino und der Merlion Statue mit Blitz ableiter. Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn mit Sessellift und einen sich drehen Aussichtsturm. Doch die meisten Attraktionen kosten etwa zehn Euro und wir müssen leider sparen. Die empfohlene Wasser-Laser-Show Songs of the Sea fällt ins Wasser. Sentosa ist sicher so ziemlich der beste Vergnügungspark (Insel) zwischen Australien und Hongkong aber man sollte halt an einem sonnigen Tag ab 2010 herkommen und viel Geld mitbringen.

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Auf dem Tempeldach
Ein bisschen betrübt fahren wir nach Chinatown und halten an einem 5-stöckigen chinesischen Tempel. Museumsartig kann man hier kostenlos interessante Ausstellungen bewundern und wenn man neben dem Aufzug den Eingang ins Treppenhaus findet kommt man sogar auf das wunderschönde Dach des Tempels. Hier steht noch ein weiterer Tempel in einem kleinen Garten den ich mir schöner nicht vorstellen könnte. Ein echt gut verstecktes Highlight.

Westliche Touristen gibt es wie erwähnt kaum welche seit wir in Malaysia angekommen sind. Gut für uns denn wo keine Bleichgesichter, da auch keine Abzocke. So können wir auch neben dem Tempel in einem Wohnhaus unbeachtet mit einem Aufzug die Fahrt zum 24. Stockwerk wagen. Wir haben einen Ausblick von etwa 200 Grad über die Stadt und da Chinatown hauptsächlich aus kleinen Häuschen besteht stehen dem ausblick auf die Skyline keine Hochhäuser im Weg. Im Hawker Center unter uns esse ich zum ersten mal Fried rice der nach Essig schmeckt und freue mich schon auf McDonalds. Normalerweise ist das Essen im Hawker center recht gut.

Jenny legt ein paar Pfunde zu und stopft noch einen lecker Tirra-miss-u-Donut mit sehr viel Sahne hinterher. Die Beine schmerzen also wird nur noch PSP gezockt und geschlafen.

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Fitnesscenter im freien
2009.03.04
Gute Neuigkeiten. Jennys Kamera ist repariert und zur Abholung bereit. Wir können Singapur morgen also verlassen. Das ist zwar eigentlich keine gute Neuigkeit aber unser enger Zeitplan sieht eigentlich keine sechstägigen Aufenthalte vor. Auf dem Weg wird Jenny von einem Frisör aus der Toni&Guy Academy um die Ecke zum Haare schneiden eingeladen. Zu Übungszwecken ist es natürlich kostenlos. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen und hätte in Deutschland sicher 50 Euro gekostet.

Bei Olympus wartet gleich die nächste Überraschung. Jenny bekommt statt ihrer reparierten Kamera ein neueres Model als Ersatz. Guter Service für ein Model, das wahrscheinlich einen produktionsbedingten Fehler hat. Aber auch die neue Kamera ist wasserdicht und lässt sich sogar durch Antippen an die entsprechende Gehäuseseite steuern. Guter Tausch.

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Der grösste Brunnen der Welt
Am hässlichen Golden Mile Complex bekommen wir Bustickets nach Kuala Lumpur. Obwohl es etliche Reisebüros gibt wollen alle genau 30 Dollar für die Fahrt. Also suchen wir uns den Schalter aus an dem der Typ am wenigsten Englisch spricht und bekommen nach einigem hin und her unsere Tickets. Im Hostel redet Richard der alte Polizist der kaum noch laufen kann vom auschecken und fragt ob ich ihm beim Gepäck tragen helfen kann. Dafür kann (muss) ich seine Metro-Card benutzen. Der glückliche Japaner der gestern leise eingecheckt ist schenkt uns tolle leckere Bananen.

In Suntec City steht der größte Brunnen der Welt. Und tatsächlich dauert es seine Zeit um den Torus herumzulaufen aus welchem dutzende Wassersträhle richtung Mitte plätschern. Der Brunnen befindet sich im Zentrum einer kleinen Stadt aus fünf modernen Hochhäusern. Alle Stunde löst sich die Wasserwand auf und gibt den Blick auf einen weiteren Brunnen in der Mitte frei. Kleine Touristengruppen strömen entgegen dem nach aussen strömendem restlichen Wasser und umkreisen die kleinen Fontänen. Das soll Wünsche erfüllen. Wo in München Touristenherden das lächerliche uralte Glockenspiel im Rathaus bewundern gibt es hier eine Lasershow im grössten Brunnen der Welt.

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Abends mit Lasershow
Gegen acht wechselt dann das Programm und der Brunnen wechselt zum dritten Modus. Eine riesiege Wasserwand aus Tropfennebel baut sich auf und wird mit Lasern und Projektionen bestrahlt. Nach der kurzen aber interessanten Lasershow können persönliche Nachrichten auf die Wand gestraht werden. Wir sitzen gemütlich mit ein paar Bier ein paar Stunden am Brunnen und geniessen das Schauspiel. Ein schöner Abschluss im schönen Singapur.

Generell hat Singapur mit Asien nicht viel zu tun. Alles ist sauber, geregelt und organisiert. Es ist teuer, westlich und modern. Shanghai ist zwar noch ein bisschen moderner aber Singapur eher ein schöner Platz zum leben und reich zu werden. Viele Touristen bleiben nur für zwei Tage und berichten dass es nicht viel zu sehen gab. Ich hätte ruhig noch eine Woche bleiben können und die äusseren Bereiche erkundet.

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Nächster Halt - Kuala Lumpur
2009.032.05
Wir helfen Richard mit seinem Steingepäck zur Busstation und steigen selber in einen Bus nach Kuala Lumpur. Der Grenzübergang nach Malaysia ist wieder perfekt organisiert und lässt keine Verbesserungswünsche offen. Der Bus ist sogar noch bequemer als auf der Hinfahrt.

Video zu Thailand unter Travel
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